Leistungen

Internist und Rheumatologe Düsseldorf

Diagnostik rheumatischer Erkrankungen – allgemeine Untersuchungen

Rheuma ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl verschiedener Erkrankungen, durch die Schmerzen im Bewegungsapparat entstehen. Wichtig ist die Früherkennung von rheumatischen Erkrankungen, denn mit rechtzeitig angewandten, ineinandergreifenden Therapieformen kann die Lebensqualität von Patienten dauerhaft verbessert werden. Deshalb führe ich als Rheumatologe Düsseldorf Abklärungen zur Frühdiagnose entzündlicher Erkrankungen durch und behandle alle entzündlichen und degenerativen Erkrankungen. Dazu zählen:

  • Rheumatoide Arthritis
  • Psoriasisarthritis
  • Spondylitis Ankylosans (Morbus Bechterew)
  • Reaktive Arthritiden
  • Polymyalgia Rheumatica
  • Enteropathische Arthritiden
  • Kollagenosen
  • Vaskulitiden
  • Stoffwechselarthropathien
  • Osteoporose

Zunächst erfolgt eine ausführliche Anamnese – ein Gespräch, bei dem ich Vorerkrankungen, Krankheiten von Familienmitgliedern sowie Lebensgewohnheiten wie etwa Rauchen, Stress oder Bewegung erfrage. Anschließend nehme ich die körperliche Untersuchung vor, die mir einen ersten Überblick verschafft.

Diagnostik rheumatischer Erkrankungen – spezielle Untersuchungen

Durch spezielle Untersuchungen lässt sich ein erster Verdacht bestätigen und auch unklare Fälle können so geklärt werden.

Im immunologischen Speziallabor können Rheumafaktoren und bestimmte Antikörper im Blut nachgewiesen werden, die auf eine rheumatische Erkrankung hinweisen. Auch die Untersuchung der Gelenkflüssigkeit kann Aufschluss bringen.

Liegt nach der Laboruntersuchung keine eindeutige Diagnose vor, können bildgebende Verfahren weiterhelfen. Die Sonografie wird genutzt, um Gelenkveränderungen frühzeitig sichtbar zu machen. Es handelt sich dabei um ein bildgebendes Verfahren, mit dem Organe mittels Ultraschallwellen sichtbar gemacht werden können. Bei von Rheuma betroffenen Gelenken lassen sich Knorpelveränderungen oder entzündliche Flüssigkeitseinlagerungen erkennen. Durch die Röntgenuntersuchung werden Veränderungen der Knochen bei einer Rheumaerkrankung sichtbar. Röntgen wird nicht nur zur Diagnostik, sondern auch zur Verlaufskontrolle rheumatischer Erkrankung genutzt.

Rheumaerkrankungen zeigen sich in unterschiedlichen Schweregraden und Arten, was die Diagnosestellung erschweren kann. Sie lassen sich am besten durch ineinandergreifende Diagnoseverfahren feststellen.

Therapie rheumatischer Erkrankungen

Für die wirksame Behandlung von rheumatischen Erkrankungen ist es entscheidend, dass die Erkrankung so früh wie möglich diagnostiziert und die Therapie eingeleitet wird. Die Behandlung basiert im Wesentlichen auf drei Säulen:

  1. Die Behandlung mit Medikamenten, zur Schmerzlinderung und um die Erkrankung zu verlangsamen oder aufzuhalten.
  2. Physiotherapie, physikalische Therapie und Ergotherapie, um die Beweglichkeit und Funktionsfähigkeit der Gelenke zu erhalten oder zu verbessern.
  3. Patientenschulungen, um Betroffene über ihre Erkrankung aufzuklären und zu befähigen, kompetent mit der rheumatischen Erkrankung umzugehen und somit den Alltag besser zu bewältigen.

Das Ziel der Therapie rheumatischer Erkrankungen ist die Remission, also die dauerhafte Hemmung der Entzündung. Dazu kommen vielfältige Maßnahmen zum Einsatz, da eine Kombination die Therapiechancen steigert.

Mit vielfältigen rheumatologischen Leistungen, Zeit und persönlichem Einsatz kümmere ich mich als Ihr Rheumatologe Düsseldorf kompetent und vertrauensvoll um Ihre Gesundheit.

Gelenkpunktion – zur Entlastung und Medikamentengabe

Bei einem geschwollenen Gelenk kann eine Gelenkpunktion aus zwei Gründen therapeutisch sinnvoll sein. Zunächst kann bei starken Gelenkergüssen das Gelenk durch eine Punktion entlastet werden, indem so viel Gelenkflüssigkeit wie möglich entfernt wird. Das kann zu einer sofortigen Schmerzlinderung führen.

Der Effekt einer Gelenkpunktion zur Entlastung ist bei einer Entzündung im Gelenk jedoch oft nur von kurzer Dauer. Die Behandlung einer Gelenkentzündung durch wiederkehrende Gelenkpunktionen ist daher nicht zielführend. Deshalb sollte in diesem Fall eine Injektion von Cortison direkt in das Gelenk in Betracht gezogen werden. In der Regel führt dies zu einer raschen Hemmung der Entzündung und zu einer anhaltenden Beschwerdefreiheit. Durch die gezielte Gabe von Cortison können Nebenwirkungen auf den Gesamtorganismus stark reduziert werden. Vor der Gabe von Cortison ins Gelenk muss sichergestellt werden, dass keine Gelenkinfektion vorliegt.

Die Gelenkpunktion kann neben den therapeutischen Zwecken auch zur Diagnostik genutzt werden. Hier kann eine unklare Diagnose durch die Untersuchung der Gelenkflüssigkeit abgeklärt werden.

Biologika-Therapie – zur Hemmung von Entzündungen

Biologika sind biotechnologisch hergestellte Eiweißsubstanzen, die bestimmte entzündungsfördernde Botenstoffe des Körpers hemmen sollen. Ziel der Biologika-Therapie ist die Remission, also die dauerhafte Hemmung der Entzündung. Durch gestoppte Entzündungsreaktionen können Schmerzen und die Schwellungen der Gelenke zurückgehen.

Die Einnahme von Biologika erfolgt nicht in Tablettenform, da die Magensäure die Eiweißstruktur der Medikamente zerstören würde. Daher erfolgt die Anwendung immer als Injektion unter die Haut mittels einer Fertigspritze oder als Infusion. Dank diesen Verabreichungsweisen werden die Wirkstoffe direkt in die Bereiche des Körpers transportiert, in denen sie benötigt werden.

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